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Am 30.06.2012 war es wieder so weit. Das Electronic Family – Festival wurde zum zweiten Mal  im Amsterdamer Bos Park veranstaltet. Die Location war wie dafür geschaffen. Rund um das Festivalgelände befindet sich ein Wald. Von außen hörte man die Musik und alle liefen wie davon angezogen hinein. Man wurde ziemlich neugierig, was sich in diesem Wald verbirgt. Das hatte fast schon etwas Magisches!

Das Event hatte 2 Floors. Eine Mainstage, welches die Openair-Stage (Family Stage) war und ein Zelt (Armada Stage).

Auf der Mainstage spielten unteranderem Größen wie Ferry Corsten, Paul van Dyk und Armin van Buuren.  Die Stimmung war wie aus Holland gewohnt von Anfang bis Ende durchgehend super. Alle Besucher feierten ausgelassen und kamen voll auf ihren Genuss. Der immer wiederkehrende Regenschauer machte der Stimmung keinen Einbruch. Die DJs haben in dieser Zeit ihr bestes gegeben und haben es geschafft, dass der Regen eher die Abkühlung vom Feiern war.

Einlasskontrollen

Die Einlasskontrollen waren ziemlich streng. Wobei das eher ein positiver Aspekt ist. Trotz der Strenge waren die Kontrolleure super freundlich und gesprächig. Das hat ein wirklich großes Lob verdient. Das sieht man nicht alle Tage!  Was noch zu erwähnen ist, ist, dass vor den Kontrollen noch die Möglichkeit für die Personen bestand, die irgendwelche illegalen Mittel dabei hatten, diese in einem Sammelcontainer zu entsorgen. Wer dann bei den Kontrollen erwischt wurde, hatte dann halt Pech.

Preise

Die Preise waren unzumutbar! Man konnte für 11€ 4 Tokens (4 Bons) kaufen. Man konnte nur 4,8,12… Token am Stück kaufen. Was am Ende übrig war, war einfach verlorenes Geld, denn zurückgeben konnte man die Tokens nicht.

Eine Flasche Wasser kostete 2 Tokens. Wenn man sich das ausrechnet, kostet eine Flasche 0,5L Wasser mehr als 5€!! Wenn man nicht dehydrieren wollte, musste man da wohl oder übel durch. Den Deckel gab es wie gewohnt nicht mit dazu. D.h. man trank schneller aus und konnte es nicht für später aufheben, was zur Folge hat, dass man später wieder eine ganze Flasche kaufen musste!

Das Bier, ich denke mal 0,3L kostete NUR 1 Token. Also war das Bier BILLIGER als das Wasser. Ich wusste nicht, was ich zu dieser Entscheidung sagen sollte. Lieber den Alkohol teurer machen als das Wasser. Wenn es, wie im Sommer üblich den ganzen Tag purer Sonnenschein und 30C° hätte, dann hätten die Sanitäter genug zu tun gehabt, wenn die Besucher zu wenig trinken!

Mehr wie zu sagen, dass das eine absolute Frechheit ist und dem Veranstalter nahe legen, das nächste Mal etwas an den Preisen zu ändern!

Das Festival an sich war absolut gelungen. Aber der Trend, dass die Getränkepreise so überteuert werden, insbesondere das Wasser, ist wirklich traurig!

Hier ein paar Eindrücke



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